Stadtwerke Buchen GmbH & Co KG - Ihr Versorger vor Ort - Spartipps

Greifen Sie in das Geschehen ein!

Denn: wie Sie Ihren Gerätebestand nutzen, ist ausschlaggebend für Ihren Stromverbrauch. Hierin liegt das größte Einsparungspotential - in Ihrem Verhalten.

Ohne Komforteinbußen können Sie allein durch richtige Gerätenutzung Ihren Stromverbrauch senken.

Elektroherd

Sie sparen beim Elektroherd, wenn Sie:

  • geeignetes Kochgeschirr verwenden
  • Topfgucken kosten Energie: den Deckel so lange wie möglich auf dem Topf lassen
  • was für den Topfdeckel gilt, ist auch für die Backofentür recht: beim Backen,
  • Braten und Grillen möglichst selten öffnen
  • Dampfdruck-Kochtöpfe für lange Gardauer verwenden
  • Nachwärme der Kochstelle nutzen
  • Backofen nicht unnötig lange vorheizen
  • Backofen besser ausnutzen
  • mit der wirtschaftlichen Energie Erdgas kochen.

Mikrowelle

Sie sparen beim Mikrowellengerät, wenn Sie:

  • kleine Mengen (bis ca. 400 g) im Mikrowellengerät erwärmen oder garen
  • mikrowellengeeignetes Geschirr verwenden
  • nutzen Sie die Nachgarzeit
  • im Zweifelsfall besser die kürzere Zeit einstellen

Kühlschrank

Sie sparen beim Kühlschrank, wenn Sie:

  • Nachbarschaft mit Herd und Heizung vermeiden
  • nur abgekühlte Speisen hineinstellen
  • Kühlschranktür nur kurz öffnen
  • Lüftungsgitter freihalten, damit die Abwärme gut abgeführt werden kann

Gefriergerät

Sie sparen beim Gefriergerät, wenn Sie:

  • das Gerät in einen unbeheizten, gut belüfteten Raum stellen
  • optimale Lagertemperatur von -18°C bis -20°C einhalten
  • nur gekühlte Speisen einfrieren
  • optimale Füllmenge von etwa 70% möglichst nicht unterschreiten; den nicht genutzten Raum zu kühlen kostet auch Geld
  • Gefriertruhen sind sparsamer als Gefrierschränke
  • das Gefrierfach immer nur kurz öffnen

Geschirrspülmaschine

Sie sparen Strom und Wasser bei der Geschirrspülmaschine, wenn Sie:

  • das Fassungsvermögen ausnutzen
  • Geschirr nicht unter fließendem heißem Wasser vorspülen, sondern nur grobe Speisereste entfernen
  • Kurz- und Sparprogramm bei gering verschmutztem Geschirr wählen
  • Anschluss an die Warmwasserversorgung empfiehlt sich, wenn eine Warmwasserversorgung durch Erdgas vorhanden ist

Waschmaschine

Sie sparen bei der Waschmaschine, wenn Sie:

  • die Füllmenge der Waschtrommel voll ausnützen
  • Energiesparprogramme ausnützen
  • Bevor Sie die gesamte Waschmaschinenfüllung in den Trockner geben, gut schleudern! Möglichst 1200 mindestens 800 Umdrehungen pro Minute.
  • Vorwäsche nur bei stark verschmutzter Wäsche auswählen

Beleuchtung

Sie sparen bei der Beleuchtung, wenn Sie:

  • Glühlampen, die im Dauerbetrieb leuchten, durch moderne Energiesparlampen ersetzen

Denn Energiesparlampen sind zwar beim Kauf teurer als eine normale Glühlampe, dafür halten sie länger und wandeln gut 25 Prozent der eingesetzten Energie in Licht um. Eine normale Glühlampe wandelt dagegen nur zwischen 5 bis 10 Prozent in Licht um, der Rest wird in Wärme umgesetzt und an die Umgebung abgegeben.

Die nachfolgende Tabelle zeigt einen Vergleich des Energieverbrauchs von Energiesparlampen und normalen Glühlampen auf, die erzeugte Helligkeit ist jeweils die gleiche:

Glühlampe Energiesparlampe
Leistung Energieverbrauch nach 1000 Stunden Leistung Energieverbrauch nach 1000 Stunden
25 Watt 25 kWh 5 Watt 5 kWh
40 Watt 40 kWh 7-9 Watt 7-9 kWh
60 Watt 60 kWh 11 Watt 11 kWh
75 Watt 75 kWh 15 Watt 15 kWh
100 Watt 100 kWh 20 Watt 20 kWh
120 Watt 120 kWh 23 Watt 23 kWh

Ein weiterer Unterschied ist die deutlich höhere Lebensdauer der Energiesparlampen. Sie liegt zwischen 8000 und 12000 Stunden, die Lebensdauer der normalen Gl ühlampe liegt bei ca. 1000 Std.

Wenn eine 100 Watt-Glühlampe 8000 Stunden lang betrieben wird, fallen Stromkosten in Höhe von ca. 137 Euro an, eine gute Glühlampe kostet ca. 1 Euro. Bei einer mittleren Glühlampenlebensdauer von 1.000 Stunden entstehen bei 8.000 Betriebsstunden Anschaffungskosten in Höhe von ca. 8 Euro. Gesamtkosten somit ca. 145 Euro.

Eine Energiesparlampe mit der gleichen Leuchtkraft (Leistung: 20 Watt) verbraucht im gleichen Zeitraum nur etwa 28 Euro. Es fallen jedoch bei einer teueren Sparlampe (mit elektronischem Vorschaltgerät) Anschaffungskosten von etwa 15 Euro an. Gesamtkosten somit 43 Euro.

In der Gesamtkostenbilanz spart die 20 Watt-Energiesparlampe rund 102 Euro im Vergleich zur herkömmlichen 100 Watt-Glühlampe, und das bei gleicher Leuchtkraft.

Unterhaltungselektronik

Sie sparen bei Ihrer Unterhaltungselektronik, wenn Sie:

  • Fernseher und Radio öfter mal abschalten. Ständige Berieselung kostet nur Geld und Nerven.
  • Ältere Fernsehgeräte nicht auf Bereitschaft laufen lassen. Standby-Betrieb kostet pro Jahr zum Teil bis zum 150 kWh Strom. Bei neueren Geräten ist es weit weniger.

Hygiene

Sie sparen bei der Hygiene, wenn Sie:

  • Duschen statt baden. Für ein Vollbad wird etwa dreimal soviel Energie benötigt, wie für eine fünf minütige Dusche.
  • Tropfende Hähne sofort reparieren (lassen). Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 Liter verschwendetes Wasser.

Heizenergie-Sparen

Abschließend noch ein paar Tipps zum Heizenergie-Sparen und zum richtigen Lüften

  • Versperren Sie der Wärme nicht den Weg, z.B. durch Vorhänge, Möbelstücke etc.
  • Heizen Sie Ihre Wohnung, nicht den Heizungskeller. Isolieren Sie die Heizungs- und Warmwasserrohre.
  • Überheizen Sie Ihre Wohnung nicht. Pro 1°C Raumtemperatur benötigen Sie 6% mehr Energie.
  • Lassen Sie die Wärme nicht entweichen. Nachts die Rollläden runter, Vorhänge zuziehen » Energiegewinn ca. 4%.
  • Ein moderner Erdgas-Heizkessel ist der beste Energie-Sparer. Ein Austausch eines alten Heizkessels gegen einen neuen, der nach dem genauen Wärmebedarf des Gebäudes ausgelegt wurde, bringt einen Energiegewinn von bis zu 50%.
  • Bei Neubauten ein Erdgas-Brennwertgerät einsetzen. Mit diesen Geräten erreicht man einen Wirkungsgrad bis zu 109%.
  • Eine Heizungsregelung regelt auch Ihre Heizkosten, z.B. durch Nachtabsenkung, Thermostatventile etc.
  • Auf gute Isolierung im Heizsystem achten

Richtig Lüften

Richtig Lüften

Alle Bewohner eines Hauses verursachen Feuchtigkeit (z.B. beim Duschen). Lüften ist daher notwendig, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.

  • Lüften Sie viermal am Tag möglichst 5 Minuten im "Durchzug"
  • Vermeiden Sie Dauerlüftung während der Heizperiode
  • Lassen Sie große Wasserdampfmengen (Kochen, Duschen) nach draußen entweichen
  • Halten Sie Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen
  • Rücken Sie Möbel 5 cm von der Außenwand ab
  • Richtiges Lüften spart nicht nur Energie!