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Energiepark Neusaß: Der größte Solarpark in Baden-Württemberg entsteht

Neckar-Odenwald: Die Energiewende ist machbar. Die Vision steht: 100 Prozent sind machbar. Der Neckar-Odenwald-Kreis will es beweisen und schärft sein Profil als Vorreiter bei erneuerbaren Energien

Energiepark

 

Daten zum Energiepark
Standort Neusaß
Partner Energiepark Neusaß GmbH & Co KG mit den Stadtwerken Buchen
und Landwirt Heinrich Hennig, Glashofen
Photovoltaik-Dienstleister Wirsol Solar AG aus Waghäusel
Investition 10 Millionen Euro
Inbetriebnahme Ende 2009
Größe 14.000 Photovoltaik-Module von Yingli, einem der weltweit größten Hersteller
Leistung 3,22 MW. Das entspricht dem Bedarf von 1000 Haushalten
Umweltschutz Pro Jahr werden so mehr als 2.660 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden

 

Kommentare zum Projekt

Landrat Dr. Achim Brötel

"So sauber kann Energie sein", sagt Landrat Dr. Achim Brötel. Für ihn passt die knapp sieben Hektar große Anlage hervorragend zu den zentralen Anliegen des Landkreises, der seit kurzem zu den 25 Bioenergie-Modellregionen in Deutschland zählt. Bereits heute wird der Bedarf aller Privathaushalte komplett mit erneuerbaren Energien gedeckt. Landrat Brötel: "Uns geht es um eine nachhaltige Entwicklung in ökologischer und ökonomischer Hinsicht."

Peter Hauk, der baden-württembergische Minister für den ländlichen Raum

Hauk wohnt selbst im Odenwald, früh morgens joggt er gerne durch den Adelsheimer Wald. "Erneuerbare Energien sind ein Zukunftsthema", sagt er. "Ihre dezentrale Nutzung schafft nachhaltiges Wachstum und neue Arbeitsplätze."

Bürgermeister Roland Burger

Die Region hat das Potenzial der Erneuerbaren längst erkannt. Bürgermeister Roland Burger, der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Buchen, betont deshalb immer wieder: "Wir setzen aus strategischen Gründen auf grüne Energie vor Ort."

Stadtwerke-Chef Kurt Hemberger

Trotz der Größe des Bioenergie-Vorhabens bleibt er gelassen. "Ich sehe das ganz nüchtern", sagt er. "Alternative Energien machen wirtschaftlich einfach Sinn." So wird sich die Anlage nach spätestens 19 Jahren amortisiert haben. Und das sei laut Hemberger sehr konservativ gerechnet.

Wirsol-Vorstand Markus Wirth

Für ihn ist der Solarpark Neusaß ein Musterbeispiel dafür, wie erneuerbare Energien auf eine schonende Art ökonomisch profitabel sein können. Und Wirth sieht noch einen anderen Vorteil: "Zugleich holen sich die Stadtwerke mit solchen Projekten die Unabhängigkeit zurück."

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